Worauf kommt es eigentlich an, um beim Thema Heizen energie- und kostensparend zu agieren. Wir zeigen Ihnen anhand unserer 25 Tipps, wie Sie Wärmedämmung, Warmwasserbereitung und Lüften richtig angehen, dabei CO2 Emissionen reduzieren und Geld sparen!

1. Bewusst heizen

Ein beliebter Aberglaube ist es, im Winter auf 25 Grad Raumtemperatur heizen zu müssen und das in der gesamten Wohnung bzw. dem Haus. Was wenige wissen: Niedrigere Temperaturen sind nicht nur besser für Ihre Gesundheit, sondern auch bei geringen Reduktionen signifikant für Ihre Geldbörse. Tatsächlich sparen Sie mit jedem Grad bis zu 6 Prozent Energie.

Optimal sind Temperaturen von durchschnittlich 20 Grad. Doch nicht überall muss die Temperatur gleich eingestellt sein. Zum Beispiel empfehlen sich im Badezimmer 22 Grad, während im Schlafzimmer 18 Grad vollkommend ausreichend sind und zu einem erholsamen Schlaf beitragen. In der Küche wird durch diverse Geräte bereits Wärme abgegeben, sodass eine Temperatur von 18 Grad im Normalfalls ausreicht.

Wichtig ist also, dass Sie die einzelnen Räume richtig beheizen, um für Ihr Wohlergehen zu sorgen und Geld zu sparen!

2. Nicht zu heizen ist auch keine Lösung

Ungenutzte Räume zu heizen, scheint im ersten Moment überflüssig. Allerdings dürfen diese nicht kälter als 15 Grad werden, da sonst Gefahr durch Schimmelbildung droht. Grund ist, dass Feuchtigkeit bei zu niedrigen Temperaturen an den kalten Wänden kondensiert.

Des Weiteren ist es alles andere als sparsam, Räume aufheizen zu müssen, die bereits Temperaturen unter 12 Grad aufweisen. Dies dauert ewig und benötigt dementsprechend viel Energie.

3. Wärme in der Nacht bewahren

Halte Sie Ihre Fenster in der Nacht wenn möglich geschlossen. So können Sie die Wärme, die sich untertags gesammelt hat auch nachts bewahren. Zusätzlich ist es ratsam, Rollladen oder Fensterläden zu schließen. Der Wärmeverlust kann dadurch um 20 Prozent verringert werden.

Morgens sollte dann gut durchgelüftet werden. Besser: Stoßlüften statt Kippen!

4. Türen schließen

Die Türen wenig genutzter Räume, die nicht stark beheizt werden, sollten wenn möglich geschlossen bleiben. Es wird verhindert, dass die tatsächlich beheizten Räume gekühlt werden. Dadurch wird zudem dem Risiko eines Schimmelbefalls entgegengewirkt, da keine Kondenswasserbildung durch Wärme verursacht wird.

5. Fenster und Türen korrekt abdichten

Undichte Fenster und Türen sind der Feind Nummer 1, wenn es um sparsames Heizen geht. Von Zeit zu Zeit sollten Sie daher überprüfen, ob Dichtungen nicht vielleicht porös geworden sind. Das Auffüllen ist unkompliziert und kann selbst erledigt werden.

6. Heizung dämmen

Ein Teil der Wärme eines Heizkörpers kann leider oftmals über die Außenwand abgleitet werden. Um dies zu verhindern, gibt es spezielle Dämmmatten in verschiedenen Stärken, mit oder ohne Aluminiumbeschichtung. Mit dieser Investition lässt sich der Wärmeverlust wesentlich verringern, was Ihnen langfristig Geld spart.

7. Im Urlaub heizen?

Wie bereits erwähnt ist nie zu heizen auch keine Lösung. Deshalb ist es ratsam, die Heizkörper während des Urlaubs trotzdem auf niedriger Stufe laufen zu lassen. Die Raumtemperatur sollte etwa 12 Grad betragen, alles darunter wäre kontraproduktiv, sowie alles darüber zu viel des Guten.

8. Heizkörper unbedeckt halten

Heizkörper sollten prinzipiell nie verdeckt werden, egal ob durch Möbel, Vorhänge oder sonstiges. Dasselbe gilt für Thermostate. Der Grund liegt eigentlich klar auf der Hand: Die Wärme kann sich nicht im Raum verteilen und es wird unnötig Energie verschwendet.

9. Heizkörper entlüften

Zum Thema Heizkörper ist ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass diese in regelmäßigen Abständen entlüftet werden sollten. Dies wird notwendig, wenn zu viel überschüssige Luft vorhanden ist. Deutlich wird das Problem durch gluckernde Geräusche oder fehlerhaften Heizen.

Dazu benötigt wird ein entsprechender Schlüssel. Empfohlen wird dieser Vorgang einmal pro Jahr vor der Heizsaison, da dies vor allem positive Auswirkungen auf die Heizkosten hat.

10. Richtiges Lüften will gelernt sein

Lüften hat viele Vorteile. Tatsächlich notwendig wird es aber durch die Tatsache, dass angestaute Feuchtigkeit abziehen kann. Wie bereits erwähnt, kann dadurch Schimmel entstehen, was unter anderem eine Gefahr für Ihre Gesundheit darstellt.

Als Richtwert sollte zweimal pro Tag für jeweils 10-15 Minuten gelüftet werden. Das Fenster muss dafür weit geöffnet werden. Das alleinige Kippen reicht nicht aus. Für optimalen Durchzug sollten gegenüberliegende Fenster und Türen geöffnet sein. Zudem sollten die Thermostate herunter gedreht werden, da das Ganze sonst eher wenig Sinn hat.

11. Heizkörpernischen vermeiden bzw. entgegenwirken

Heizkörpernischen sind besonders anfällig für Schimmel. Aber auch Wärmeverlust wird durch den Zwischenraum leider begünstigt. Wenn möglich sollten diese Nischen gedämmt oder sogar verbaut werden.

12. Auf Öko-Strom setzen

Mit Strom zu heizen ist nicht nur ineffizient, sondern auch teuer. Erneuerbare Energien sind garantiert frei von CO2 und eine Investition in eine saubere Energiezukunft. Die Tarife sind vergleichsweise billig und Sie tun der Umwelt etwas zugute.

13. Energieverbrauch kontrollieren

Auf den eigenen Energieverbrauch sollte man immer ein Auge haben. Auch wenn Mieter im Normalfall eine monatliche Pauschale bezahlen, kann die Jahresabrechnung manchmal eine bitterböse Überraschung sein. Aus diesem Grund sollte für Überblick gesorgt werden.

14. Automatische Heizkörpersteuerung schafft Abhilfe

Programmierbare Thermostate sind wahre Lebensretter. Der Heizzyklus kann in jedem Raum nach Wunsch schnell und unkompliziert eingestellt werden. Auch über einen Raumregler funktioniert die Steuerung hervorragend. Somit sparen Sie tatsächlich Energie und Geld!

15. Heizung rechtzeitig abdrehen

Beachten Sie stets, dass Heizungen eine gewisse Zeit lang nachheizen, nachdem Sie abgedreht wurden. Bevor Sie also das Haus verlassen oder abends schlafen gehen, schalten Sie Ihre Heizung besser eine halbe Stunde bis Stunde früher aus. So verschwenden Sie keine Energie und verringern Ihre Heizkosten!

16. Warm anziehen

Auch wenn man am liebsten im Winter mit T-Shirt herumlaufen würde, raten wir doch eher zu Pullover und Schal. Weniger zu heizen, tut nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch dem Klima gut!

17. Dauergekippte Fenster sind kontraproduktiv

Auf Dauer gekippte Fenster bewirken zwar konstanten Frischluft-Austausch, allerdings leidet die Heizleistung auch sehr darunter. Zu den Heizkosten wird dadurch erheblich beigetragen. Die Wände werden zudem heruntergekühlt und Ihre Heizung muss demnach viel mehr Energie aufwenden als notwendig, um den Raum zu heizen.

18. Wände und Heizrohre dämmen

Grundlage für geringe Heizkosten ist natürlich eine ausreichend gute Dämmung der Hausfassade. Im Winter bleibt die Kälte somit draußen und die Wärme im Inneren. Da dies oftmals leider nicht in Ihrer Macht liegt, ist eine andere Option die Heizrohre zu dämmen.

Diese sollten gut isoliert sein und vor allem dort gut gedämmt, wo sie durch ungeheizte Räume verlaufen. Dies ist beispielsweise im Keller der Fall. Die Heizkostenersparnis durch Schaumstoffummantelungen oder ähnliches liegt bei etwa 8 Prozent.

19. Austausch der Heizungspumpe

Durch jahrelangen Gebrauch der Heizungspumpe kann diese veraltet und ineffizient sein. Alte Pumpen verbrauchen große Mengen an Energie und sollten daher nach einer gewissen Laufzeit ausgetauscht werden. Moderne Geräte verfügen über eine bessere Leistung bei geringeren Kosten.

20. Auf neue Baustoffe setzen

Beim Bau eines neuen Hauses sollte auf Materialien zugunsten eines niedrigen Energieverbrauchs gesetzt werden. Eine Reihe an speziellen Baustoffen, wie z.B. Kalksandstein werden für diese Thematik empfohlen. Ebenso sollte auf eine gute Dämmung geachtet werden.

21. Mit Teppichen Wärme verleihen

Läufer und Teppiche haben eine ausgezeichnete Eigenschaft: Durch diese können Sie Ihrem Zuhause Wärme verleihen. Fliesen- oder Steinböden hingegen wirken oft kalt und speichern Wärme im Winter auch nicht sonderlich gut. Studien zeigen, dass Menschen einen Raum mit Teppich um zwei Grad wärmer einschätzen.

22. Photovoltaik

Ein Großteil des Energieverbrauchs entfällt auf die Erhitzung von Wasser. Photovoltaik-Anlagen sind also eine ideale Quelle, um warmes Wasser zu gewinnen. Zudem setzen Sie damit auf erneuerbare Energien und schützen das Klima!

23. Auf den Warmwasserverbrauch achten

In vielen Haushalten wird Warmwasser über dieselbe Heizanlage erwärmt. Um Heizkosten zu senken, sollten Sie also auch auf Ihren Warmwasserverbrauch achten. Stellen Sie die Temperatur nicht zu hoch ein. Bei zentraler Warmwassererzeugung mit einer Gas- oder Ölheizung reichen 60 Grad normalerweise aus, um das Wasser ausreichend aufzuwärmen und Keime abzutöten.

24. Stufen an der Heizung berücksichtigen

Die Striche auf dem Thermostat stehen für einzelne Stufen. Jeder Strich steht wiederum für ein Grad.

Stufe 1: ca. 12° C
Stufe 2: ca. 16° C
Stufe 3: ca. 20° C
Stufe 4: ca. 24° C
Stufe 5: ca. 28° C

25. Regelmäßig Heizung überprüfen lassen

Sie möchten die Überprüfung Ihrer Heizung lieber dem Profi überlassen? Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihre Heizung einwandfrei funktioniert, ist es auf jeden Fall eine gute Idee diese regelmäßig überprüfen bzw. warten zu lassen. Damit können Sie auch gewährleisten, dass nicht unnötig Energie verbraucht und Ihre Heizkosten gesenkt werden.

Das speziell ausgebildete Team von Kocer kümmert sich gerne um Ihre Fragen und Anliegen! Beachten Sie, dass die regelmäßige Überprüfung Ihrer Geräte dessen Langlebigkeit garantiert und die Funktion verbessert. Regelmäßige Thermenwartungen helfen Ihnen außerdem Kosten zu sparen.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail, wenn Sie unseren Service in Anspruch nehme wollen oder einen Austausch Ihres Gerätes wünschen.